Prozesschart Schlammnachbehandlung
Die weitergehende Behandlung bereits maschinell entwässerter Klärschlämme soll deren Zustand durch Beimengung von Zuschlagstoffen weiter verbessern. In Systemen mit unserer Fördertechnologie sind die nachbehandelten Schlämme aufgrund der erreichten Konsistenz, Trockensubstanz und Scherfestigkeit für unterschiedliche Verwertungswege bestens vorbereitet. Aber auch in der Flexibilität der Fördertechnologie, die auf Änderungen in der Art der Verwertung bzw. Entsorgung reagieren kann, können sich unsere Pumpen behaupten.
So wird im Hinblick auf eine landwirtschaftliche Verwertung in der Regel eine Nachbehandlung mit Kalk durchgeführt. Durch die exotherme Reaktion des Branntkalkes mit Wasser wird der Feuchtigkeitsgehalt reduziert und die Schlammstruktur verbessert. Die mit dem Zuschlagstoff Kalk verbundene Nährstoffanreicherung des Schlamms erhöht die Akzeptanz in der landwirtschaftlichen Verwertung.
Von spezifischer Bedeutung für die Struktur des Schlamms sind natürlich auch eine schonende Behandlung sowie eine vollständige Homogenisierung. Nur dann ist eine optimale Reaktion zwischen Zuschlagstoff und Schlamm gewährleistet, die zu einer sicheren Hygienisierung und langfristigen Stabilisierung führt und damit das Infektionsrisiko auf ein Minimum reduziert.
Entscheidende Vorteile
Förderung von Schlämmen mit hohem Trockenstoffgehalt über große Distanzen
Weiterentwickelte Transportschneckenkonstruktion
Anwendungsspezifische Anpassung der Einlaufrichter und Pumpenausführung
Gleitmittelinjektionssystem zur Verringerung der Reibungsverluste und des Energiebedarfs
Mischen und Fördern von konditioniertem Schlamm in einem geschlossenen System
Vollautomatische Steuerungssysteme zur optimalen Abstimmung der Pumpe auf das Entwässerungssystem
Keine Einschränkungen im Hinblick auf die Viskosität des Klärschlamms
Geringere Investitions- und Betriebskosten im Vergleich zu mechanischen Förderanlagen