In jeder Geflügelverarbeitungsanlage geschieht die Abfallbeseitigung auf unterschiedliche Weise. Möglichkeiten, die Abfälle zu transportieren, gibt es viele: Vakuumsysteme, Förderbandanlagen oder auch Schwemmwassersysteme. Noch immer bedienen sich zahlreiche Unternehmen dieser unwirtschaftlichen Methoden. Sie verursachen hohe Kosten hinsichtlich Energieverbrauch, Wartung, Ersatzteile und Ausfallzeiten. Hinzu kommen Aufwände für die separate Zugabe von Farbstoffen zur Kennzeichnung des Fleischabfalles.
Die Ausgangssituation
Bei einem der größten Geflügelverarbeiter Großbritanniens erwies sich vor allem die Entsorgung ganzer Hühner als problematisch. Bislang wurden die Hühner manuell mithilfe von fahrbaren Behältern zur Verladung gebracht.
Die Lösung
Seit der Installation einer seepex Exzenterschneckenpumpe der Baureihe BTM gehört dieses Vorgehen der Vergangenheit an. Die Pumpe ist mit einer Transportschnecke ausgerüstet, mit deren Hilfe die Hühner in die Förderelemente Rotor und Stator transportiert werden. Die integrierten, rotierenden und feststehenden Schneidmesser zerkleinern problemlos ganze Hühner, Innereien, Krallen und Federn, und das bereits vor dem Fördern.
Pumpen der Baureihe BTM sind in der Lage, fast alle Produkte der Lebensmittelindustrie, eingeschlossen aller hochviskosen und nicht fließfähigen Produkte mit Trockenstoffgehalten von bis zu 45 %, und bei Gegendrücken von bis zu 36 bar zu fördern.
Der Nutzen
Die neu installierte Pumpe eröffnet ganz neue Möglichkeiten der effektiven und kostengünstigen Abfallentsorgung. Auch das Kennzeichnen des Fleischabfalles wurde vereinfacht. Dem Geflügelabfall wird der Farbstoff jetzt mithilfe einer seepex Dosierpumpe hinzugefügt.