Pumpe liefert eine wirtschaftliche Lösung für die Gasförderung
Die Anschutz-Ranch in Evanston, Wyoming, ist ein altes Gasfeld, das seit ca. zwanzig Jahren ausgebeutet wird. Das Erdgas ist in porösem Gestein eingeschlossen wie Wasser in einem Schwamm. Wird das Gas entnommen, zieht es eine große Menge Grundwasser mit. Als das Feld erstmals erschlossen wurde, lag der natürliche Gasdruck bei über 700 psi [48 bar]. Das Gas, das Grundwasser und die Kohlenwasserstoffe wurden durch den Eigendruck des Gasvorkommens durch die Feld-Pipelines transportiert.
Die Ausgangssituation
Mit der Zeit fiel der natürliche Gasdruck im Feld ab. Das erforderte die Umstellung auf Druckluft, um das Erdgas und die Kohlenwasserstoffe aus der Gesteinsformation zu einer Entnahmestelle zu fördern. Zunächst wurden die Kosten für die großen Kompressoren und für die Auftrennung von Luft, Wasser und Erdgas durch die zusätzlichen Produktionsmengen mehr als aufgefangen. Aber die Wirtschaftlichkeit des Vorkommens ließ nach. Als das Erdgasvorkommen weiter sank, waren höhere Mengen an Druckluft erforderlich und der Prozess war nicht länger rentabel.
Im Jahr 2000 musste BP die Produktion erhöhen, um das Feld profitabel zu halten. Zu diesem Zeitpunkt wurde deutlich, dass die Druckluft durch das poröse Gestein entwich, aus denen das Erdgas längst gewonnen worden war. Zudem erwies sich die Druckluftmethode bei den weniger porösen Formationen, die große Mengen Erdgas sehr hoher Qualität enthielten, als nicht effektiv. Bei Beendigung der Drucklufteinspeisung in die Formation würde das qualitativ höherwertige Erdgas von selbst austreten, allerdings mit geringerem Förderaufkommen. Man stellte fest, dass die Vorzüge dieses höherwertigen Erdgases die Kosten für den Betrieb der Kompressoren aufwiegen würden. Die Druckabsenkung würde bedeuten, dass die Mischung aus Erdgas, Kohlenwasserstoffen und Wasser über das Feld gepumpt werden müsste. Dazu wäre eine ganz besondere Pumpe erforderlich.
Die Lösung
Als Pumpe, die die Anforderungen am besten erfüllte, erwies sich nach Prüfung vieler verschiedener Pumpen eine Exzenterschneckenpumpe von seepex mit einem NPSHR-Wert von weniger als 7 Fuß [2.133 mm]. Die seepex Pumpe lässt sich wirtschaftlich betreiben und mit wenig Aufwand installieren.
Der Nutzen
Die Pumpen arbeiteten bei hohem Dampf- und niedrigem Luftdruck. Der Förderstandort liegt etwa 7.000 Fuß [2.130 m] über dem Meeresspiegel. Aufgrund von NPSHR-Erwägungen hätten andere Pumpen in viel geringeren Höhen aufgestellt werden müssen. Nach Inbetriebnahme der Pumpe, äußerte der Kunde, dass die seepex Pumpen eine seiner besten Investitionen überhaupt gewesen seien. Die Pumpen arbeiten nun seit vier Jahren störungsfrei.