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Exzenterschneckenpumpen fördern paraffinhaltigen Rohölschlamm ohne zu verstopfen



In der Förderanlage von Chevron in Cabinda, Angola werden 425.000 Barrel Heavy-Crude-Oil pro Tag an Land gepumpt. Sweet-Crude-Oil und Sour-Crude-Oil gelangen in unterschiedliche Verarbeitungsbereiche, wo sie Entgasungs-, Entsalzungs- und verschiedenen anderen Verarbeitungsprozessen unterzogen werden, bevor sie gelagert,
in Supertanker gepumpt und an die Kunden verschifft werden.

Nach der Verarbeitung und vor dem Schiffstransport wird vom Boden jedes Lagertanks ölhaltiges Wasser abgepumpt. Dieses ölhaltige Wasser wird in 6 m x 18 m große Absetzbecken gefördert, aufsteigender Ölschlamm wird über Schwimmstoffabscheider abgetrennt, restliches Wasser fließt mittels Schwerkraft zur Weiterbehandlung.

Die Ausgangssituation


Die zum Abpumpen der ölhaltigen Reste aus den Absetzbecken eingesetzten Pumpen wurden zum Problem. In jedem Becken wurde eine elektrisch angetriebene Zentrifugalpumpe als Reserve für eine Druckluftmembranpumpe vorgehalten. Aufgrund des hohen Paraffinanteils kam es an der Eintrittsseite der Membranpumpen und auch an den Schaufeln der Zentrifugalpumpen zu Verstopfungen. Dies führte zu unzuverlässigem Betrieb in Form von häufigen Prozessunterbrechungen und teueren Reparaturen.

Die Lösung


Zur Senkung der Wartungskosten und Verbesserung der Zuverlässigkeit ihrer Pumpenanlage in den Absetzbecken erwarb Chevron vier seepex BEO 35-6L Eintauchpumpen. Jede für die Beförderung von Flüssigkeiten mit wechselnder Viskosität aus tiefen Lagertanks ausgelegte Pumpe hat ein Gehäuse aus Kohlenstoffstahl, einen duktilbeschichteten Rotor und einen speziell geformten NBR-Stator. Mit einer Kapazität von 33 m3/h hat jede Exzenterschneckenpumpe eine Eintauchtiefe von 2,6 m. Die einzelnen Pumpen und ihre 7,5 kW Antriebe sind am Rand der Absetzbecken auf einer runden Sockelplatte montiert.

Der Nutzen


Infolge der Installation der Exzenterschneckenpumpen läuft der Betrieb der Abwasseraufbereitungsanlage von Chevron reibungslos und effizient. Die Zuverlässigkeit wurde enorm gesteigert, da es nicht mehr zu größeren Betriebsunterbrechungen durch Paraffinverstopfung kommt. Die Geschäftsführung hat zusätzliche seepex-Pumpen für weitere Betriebsbereiche gekauft.
 
 
 
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Schlüsselfaktoren



  • Förderung von korrosiven und abrasiven Flüssigkeiten mit wechselnder Viskosität und unterschiedlichen Fördermengen
  • Tauchtiefe 2,6 m
  • Keine Ventile, die verstopfen oder verschmutzt werden


 
 

Bedeutende Kostenersparnisse



  • Geringe Lebenszykluskosten und Betriebskosten
  • Hohe Betriebssicherheit
  • Höhere Wirkungsgrade


 
 

Eingesetzter Pumpentyp



 
   
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