Eine bekannte TV-Werbung der siebziger Jahre erinnerte einen großen Gemüseverarbeiter aus der englischen Grafschaft Cambridgeshire an die erfolgreiche Zusammenarbeit mit seepex. Das Unternehmen, zu deren Kunden mehrere große Supermärkte zählen, wollte den Umgang mit Kartoffelabfall während des Kartoffelverarbeitungsprozesses optimieren. Der Prozess umfasst das Reinigen und Schälen der Kartoffeln, das Klassifizieren nach Größe sowie das Wiegen, bevor sie schließlich für die Supermärkte verpackt werden.
Die Ausgangssituation
Bislang wurden die Schalen und aussortierten Kartoffeln manuell gesammelt und mit einem Förderband zu einem Auffangbereich transportiert. Hier wurden sie gelagert, bis sie zur Tierfutterverwertung zu den ansässigen Landwirten transportiert wurden. Der übriggebliebene Abfall wurde zu den umliegenden Deponien gebracht. Alles in einem war es kein effizienter Prozess.
Die Lösung
Die technische Abteilung des Unternehmens wandte sich an seepex. Es galt eine Lösung zu finden, die für eine deutlich höhere Prozesswirtschaftlichkeit sorgt. seepex installierte eine Exzenterschneckenpumpe der Baureihe BTM, die für die maximal anfallende Abfallmenge ausgelegt wurde. Über eine Transportschnecke wird der Abfall vom Trichter aus in eine, in der Pumpe integrierten Schneideinrichtung gefördert. Hier wird er zerkleinert und zur letzten Entsorgungsstation transportiert.
Der Nutzen
Dieser neue Weg bringt viele Vorteile. Zum einen gelangt der Abfall über einen Abfallkipper unmittelbar in den Aufsatztrichter, was sowohl die Bedienung vereinfacht als auch die Abfallmenge auf dem Boden verringert und somit das Sicherheitsrisiko eines feuchten und rutschigen Bodens mindert. Zum anderen wird keine zusätzliche Flüssigkeit benötigt, da das im Abfall enthaltene Wasser bei der Zerkleinerung freigesetzt wird. Oder wie der Projektmanager kommentiert: "Jetzt behandeln wir den Abfall kaum noch selbst und haben eine geschlossene Anlage anstatt offene Förderbänder. Eine wirklich fantastische Idee!"
Durch das seepex System kommt es kaum noch zu technischen Störungen. Das Abfallvolumen hat sich deutlich reduziert, da Bestandteile nun zerkleinert werden. Das wiederum führt zur Senkung der Betriebskosten in der Abfallentsorgung.