Die Firma Richmond Foods beliefert Supermarktketten in Großbritannien und Irland mit Speiseeis von erstklassiger Qualität. Während der Speiseeisproduktion fällt unweigerlich Abfall an, der zügig und mit minimalem Aufwand aus dem Produktionsbereich entfernt werden muss. Der Speiseeisabfall wird bis zur Abholung in einem Tank gelagert, der sich etwa 30 Meter weit vom Produktionsbereich entfernt befindet.
Die Ausgangssituation
Bislang wurde der Abfall mittels einer elektrisch betriebenen Membranpumpe vom Fabrikboden hin zum Abfalltank befördert. Diese Pumpe hatte jedoch Schwierigkeiten, das Eis zu fördern, noch bevor es geschmolzen war. Darüber hinaus führten Obst- und Schokoladenstücke, Toffee oder Kekse im Eis immer wieder zu Blockierungen.
Die Lösung
Auf Anfrage von Richmond Foods besuchte seepex die Anlage. Nachdem die Gegebenheiten geprüft waren, empfahl seepex eine Exzenterschneckenpumpe der Baureihe BTH mit offenem Trichter. Diese Pumpe unterscheidet sich von konventionellen Exzenterschneckenpumpen mit Trichter dadurch, dass sie mit einer Hohlschnecke von großem Durchmesser ausgestattet ist, die sich konzentrisch dreht, unabhängig von der Pumpe mit eigenem Antrieb. Darüber hinaus verfügt die Transportschnecke über einen Abstreifer, mit dessen Hilfe die Schnecke den Trichter eigenständig reinigt, so dass die Pumpenelemente - Rotor und Stator - optimal mit Medium gefüllt werden. Zum leichteren Einbau wurde die Pumpe an der Außenwand des Produktionsbereichs montiert und darüber ein Aufsatztrichter mit großem Fassungsvermögen angeordnet, der über eine Rutsche aus Edelstahl befüllt wird. Füllstandssensoren im Pumpentrichter stellen sicher, dass die Pumpe nur dann läuft, wenn Abfälle entfernt werden müssen. Das Produkt wird dann in den rund 30 Meter entfernten Sammeltank gefördert. Diese Exzenterschneckenpumpe der Baureihe BTH ist ideal zur Förderung von sehr klebrigen, fest zusammenhängenden Stoffen. Ein weiteres Plus: Es sind keine zusätzlichen Brückenbrecher mehr erforderlich.
Der Nutzen
"Wir sind begeistert", sagt John Allan, technischer Leiter von Richmond Foods. "Die Pumpe arbeitet hervorragend, das Produktionspersonal kippt den Abfall auf die Rutsche und der gesamte Abfall verschwindet ohne jede Verschmutzung. Die Pumpe nimmt problemlos alles auf, und durch die Tatsache, dass sie nur dann läuft, wenn Produkt anfällt, sind die Energiekosten äußerst gering."